• Zum Inhalt springen
  • Skip to after header navigation
  • Skip to site footer
Young and Free Kaleb

Young and Free Kaleb

  • Blog & Themen
    • Allgemein
    • Beziehungen
    • Familie
    • Feminismus und Gender
    • Identität
    • News
    • Schwangerschaft/Embryologie
    • Schwangerschaftskonflikt – Hilfe
    • SEX(ualität)
    • Überbevölkerung
    • Wert(voll)
  • Über Uns
    • Allgemein
    • Wertvoll und voller Werte
    • Postkarten
    • vintage mind
    • YAF Research
  • Kontakt
  • tuner-pro-life
  • Bilder
  • Schwanger? Ach du sch…

Leihmutterschaft für Übermenschen

Aktuelle Seite: Start / Allgemein / Leihmutterschaft für Übermenschen
17. Juli 2026 von Sebastian Meichßner

Vom Netzwerk Ethik Heute gibt es den Beitrag „Moral in der Kritik„. Darin wird Nietzsches Moralkritik, wie ich finde, sehr gut zusammengefasst. Durch Spahn’s aktuelle Leihmutterschaftsdebatte bin ich bei folgendem Satz erschrocken.

Dr. Gabriele Neuhäuser bringt Nietzsche u.a. so auf den Punkt:

„Die Moral des Übermenschen akzeptiert keine Sklavenmoral, welche die Lebensvollzüge des Individuums einschränkt, in denen der Mensch sich am stärksten bejaht“. Zu diesen Lebensbereichen gehört u.a. die Sexualität. Zu der gehört übrigens auch das Schwanger-Werden-Können. Und Neuhäuser schreibt dann: „Nietzsche beklagt nicht die Beschränkung und Unterdrückung der Einzelnen überhaupt, sondern nur die der höheren Menschen. Moralische Verbote treffen die Schwachen ohnehin nicht, denn sie bekommen etwas verboten, was sie gar nicht können; die Moral der Nichtverletzung ist keine Einschränkung ihrer Handlungsmöglichkeiten. Für die Starken hingegen sind alle Moralgebote Einschränkungen, sie gehen zu Lasten der wertvollen Menschen, denen der Egoismus die angemessene Haltung ist. Die naturgegebene Rangordnung begründet ein Sonderrecht und Moral ist deshalb lebensfeindlich, weil sie kein Sonderrecht anerkennt. Sie beschneidet die Vorrechte der Individuen, verlangt die Berücksichtigung der Interessen anderer, verbietet Aggression, gebietet Anerkennung der Rechte Aller und bemüht sich um friedliche Konfliktlösung.“1

Kurzum: Wer es sich leisten kann, der nimmt Leihmütter in Anspruch. Wer nicht, der hat Pech gehabt. Und wer jetzt noch moralische Bedenken äußern will. Wen kümmerts? Was kümmert mich schon die Moral und mein Geschwätz von gestern?

Nicht, dass Spahn jetzt der Übermensch ist. Aber ich finde es lohnt sich die Debatte, die sich an Spahns Verhalten entzündet hat, die Moralvorstellungen unserer Zeit, die der Politiker, meine eigene, mal genauer unter die Lupe zu nehmen und auf ihre Herkunft abzutasten.

Titelbild: https://unsplash.com/de/fotos/text-ifo7LV5y4qU

  1. https://ethik-heute.org/moral-in-der-kritik/#sdfootnote5sym, zuletzt aufgerufen am 17.07.2026. ↩︎
Kategorie: Allgemein
Vorheriger Beitrag:Nach Fällen prominenter CDU-Politiker: CDL fordert Schließung von Gesetzeslücken bei Leihmutterschaft im Ausland

Über Sebastian Meichßner

Leser-Interaktionen

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Urheberrecht © 2014–2026 Y.A.F. Young and Free Kaleb · Impressum · Datenschutzerklärung · ▣