Kristijan Aufiero, Gründer und Geschäftsführer von 1000plus-Profemina gGmbH, hat in seinem Statement vor dem Rechtsausschuss des Bundestages am 10.02.2025 einen sehr interessanten Gedanken geäußert, den wir hier gern zitieren wollen.
„Die uneingeschränkte Achtung vor jedem menschlichen Leben, ganz egal in welchem Stadium seiner Existenz, ist das Fundament unserer freiheitlichen Demokratie, unseres Rechtsstaats und unseres Sozialstaats. Dass jeder Mensch wählen darf, dass jede Stimme den gleichen Wert besitzt, dass jeder von uns gleich ist vor dem Gesetz und dass wir alle über dieselben unveräußerlichen Grundrechte verfügen, dass wir uns verpflichtet haben, den Mitgliedern unserer Gesellschaft solidarisch beizustehen, die unsere Hilfe brauchen, weil sie vielleicht schwach, krank, alt, behindert, verletzt oder einfach nur wehrlos sind, das alles baut auf der Überzeugung und der Einsicht auf, dass jeder Mensch über die gleiche unveräußerliche Würde verfügt und dass das Leben jedes Menschen kostbar und unantastbar ist. Wenn wir die Zerstörung eines Menschenlebens zu[m] Recht erklären, ganz gleich in welchem Stadium seiner Existenz, egal in welchem Zustand dieses Leben sich befindet, zerstören wir auch das Fundament, auf dem Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie aufgebaut sind. Deshalb wären die Folgen einer prinzipiellen Legalisierung der Abtreibung verheerend, nicht nur für die Kinder, die nicht zur Welt kommen können, sondern für unsere Gesellschaft als Ganzes, insbesondere für jene, die schwach und wehrlos sind.“1
1 Sachverständiger Kristijan Aufiero (1000plus Profemina gGmbH), in Stenografisches Protokoll der 133. Sitzung, Rechtsausschuss, Berlin, den 10. Februar 2025, 17.00 Uhr, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Saal 3.101 (Großer Anhörungssaal), Adele-Schreiber-Krieger-Straße 1, 10117 Berlin, S. 9, https://www.bundestag.de/resource/blob/1050342/4ae341057e7c53385bed5cdca3273777/a06_133_prot.pdf, zuletzt aufgerufen am 03.03.2025, Hervorheb. d. Autors.
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